„Radiohead“ mit Gegenmaßnahme: Hackangriff ohne Folgen

Thom Yorke - Radiohead - Optimus Alive 2012 Music FestivalTouché, kein schlechter Zug. Nachdem die Band „Radiohead“ von einem Hacker genervt wurde, drehten die Jungs den Spieß ganz einfach um. Die Musiker beschlossen nämlich, das geklaute Material, das den Verbrechern als Erpressungsgut dienen sollte, selbst zu veröffentlichen. Für die nächsten 18 Tage können die Fans jetzt auf der Band-Homepage für 18 britische Pfund die insgesamt 18 Minidisks kaufen. Die Erlöse aus dieser Aktion gehen obendrein an einen guten Zweck – und die Minidisks dürften durchaus gut ankommen, schließlich handelt es sich um 18 Stunden Material aus der Zeit zwischen 1995 und 1998.

Gitarrist Jonny ließ in einem Statement verlauten: „Anstatt uns zu beschweren oder das Ganze [die Hackaktion] zu ignorieren, werden wir alle 18 Stunden bei Bandcamp veröffentlichen und damit Extinction Rebellion unterstützen. Nur für die nächsten 18 Tage. Also für 18 Pfund könnt ihr herausfinden, ob wir das Bestechungsgeld hätten zahlen sollen.“

Bei „Extinction Rebellion“, dem guten Zweck, dem das Geld zugutekommt, handelt es sich um eine weltweite Bewegung, die sich gegen das Massenaussterben von Tieren und Pflanzen sowie das mögliche Aussterben der Menschheit als Folge der Klimakrise einsetzt.

Foto: (c) Rui M. Leal / PR Photos

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