„Die Orsons“: Warum sie sich nicht aufgelöst haben

"Die Orsons": Warum sie sich nicht aufgelöst haben - Musik„Die Orsons“ blicken auf zwölf Jahre Bandgeschichte zurück. Ganz schön viel, wenn man bedenkt, dass sich Kaas, Tua, Maeckes und Bartek eigentlich schon immer trennen wollten. Im Interview mit „musikblog“ erklärte Tua, was sie davon abgehalten hat.

Er sagte: „Gute Frage. Wir haben 2015 ‚What’s Goes‘ gemacht und waren damit auf Tour. Das war ein relativ erfolgreiches Album, das war alles geil. Danach hatten wir eine längere Pause, in der wir an Solo-Sachen gearbeitet haben, wie das meistens bei uns ist. Dann wussten wir nicht so recht: ‚Wo stehen wir überhaupt?‘ Die Zeit hat sich verändert, wir haben uns künstlerisch und persönlich weiterentwickelt. Aber dann hatten wir die Idee, dass wir einfach nur als Freunde in den Urlaub fahren wollen. Ein bisschen mit dem Ziel, wieder zueinander zu finden. Wir wohnen nicht in denselben Städten, das heißt, wir sehen uns auch nicht so oft. Das erste Ziel war demnach, wieder cool miteinander sein und im nächsten Schritt zu schauen, was passiert. Schon beim ersten Trip haben wir gemerkt, dass wir Bock haben, zusammen Musik zu machen. So hat es sich Stück für Stück über viele Trips entwickelt, dass wir uns persönlich und auch musikalisch wieder angenähert haben.“

Die Solo-Projekte der Bandmitglieder steht einer neuen Platte von „Die Orsons“ aber nicht im Weg. Kaas sagte dazu: „Das ist meiner Meinung nach auch unser Geheimrezept, warum wir seit über zehn Jahren erfolgreich zusammen Musik machen. Wir geben uns immer wieder den Raum, unsere musikalischen Vorstellungen aufblühen zu lassen. Somit helfen die Solo-Karrieren einer neuen ‚Orsons‘-Platte sogar indirekt.“

Foto: (c) LooMee TV

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.




Durch Abschicken des Formulares wird dein Name, E-Mail-Adresse und eingegebene Text in der Datenbank gespeichert. Für weitere Informationen wirf bitte einen Blick in die Datenschutzerklärung.