„Slipknot“: Ist Corey Taylor ersetzbar?

Corey Taylor - 4th Annual Alternative Press Music AwardsWenn der Frontmann geht, hat es die Band oft nicht leicht. Corey Taylor sieht das völlig anders. „Slipknot“ stehen kurz davor ihr sechstes Studioalbum „We Are Not Your Kind“ zu veröffentlichen und bald geht es auch auf Tour. Trotz vieler Turbulenzen in den letzten 20 Jahren Bandgeschichte – man denke an den tragischen Tod von Bassist Paul Grey, den Ausstieg von Joey Jordison oder die kürzliche Trennung von Chris Fehn – haben es die Jungs aus Des Moines stets geschafft, zusammenzuhalten.

In einem Interview mit „Metal Hammer“ hat Frontmann Taylor jetzt darüber gesprochen, wie die Zukunft der Band aussehen würde, wenn er nicht mehr dabei wäre. Er sagte: „Ich habe darüber schon nachgedacht. Es ist härter geworden, diesen Beruf zu machen. (…) Keiner von uns hat geglaubt, dass wir das 20 Jahre machen werden. Wenn ich es nicht mehr machen könnte und einfach aufhören würde, heißt das nicht, dass die Band aufhören würde. Wenn ich nicht mehr kann, gibt es wahrscheinlich einen anderen, der meinen Platz einnehmen könnte. Wenn die richtge Person käme und die Jungs das gut finden, dann mache ich mich auf.“

Was genau Corey Taylor damit gemeint hat, ist nicht bekannt.

Foto: (c) Daniel Locke / PR Photos