Lou Doillon über ihren neuen Musikstil

Lou Doillon - 2019 All Points East Festival Lou Doillon hat nach rund sechs Jahren dieses Jahr wieder was Neues rausgebracht: „Solioquy“ (VÖ 01.02.), also Selbstgespräch, heißt ihr drittes Album. Es ist etwas rockiger und aggressiver als die anderen Alben davor.

Im „n-tv“-Interview erklärte die französische Schauspielerin und Sängerin: „Ich wollte einfach nicht mehr so höflich sein, so ruhig. Aber das ich mit [meinem Album] ‚Places‘ so angefangen habe, war es genau die richtige Entscheidung. So bin ich normalerweise auch, ruhig und höflich, aber ich wollte auch mal meine andere Seite zeigen. Ich wollte raus aus meiner Komfortzone und ich wollte die Leute, die bereits eine feste Meinung über mich haben, überraschen. Und ich bin sehr glücklich mit dem Album, denn es ist alles von mir! Die Texte, die Kompositionen, ich habe die Musiker ausgesucht, ich habe mit dem Label darum gerungen, es so zu machen, wie ich es möchte – ich fühle mich wirklich gut damit. Bei ‚Places‘ habe ich mich noch gefragt, ob ich das überhaupt kann. Ob ich das darf. Bei meinem zweiten Album war ich sehr, sehr weiblich, habe mich mit allem auseinandergesetzt, was es bedeutet, eine Frau zu sein. Jetzt beim dritten Album weiß ich, dass ich es kann. Und deswegen mache ich auch so, wie ich es will. Und außerdem liebe ich es, diese rockigere Seite live zu performen. Da kommt in mir die Schauspielerin raus.“

Lou Doillon ist übrigens die Tochter des französischen Regisseurs Jacques Doillon und der englischen Schauspielerin und Sängerin Jane Birkin. Die Schauspielerin Charlotte Gainsbourg ist zudem ihre Halbschwester.

Foto: (c) Landmark / PR Photos

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