„Seiler und Speer“: „Vielleicht sind wir ja schwerst depressiv und wissen’s gar nicht“

bayern dorf - LooMeeEnde Juli haben Christoph Seiler und Bernhard Speer ihr Album „Für immer“ auf den Markt gebracht. Besonders stark ist das Duo in seinen melancholischen Liedern. Woher das kommt, dazu sagte Christoph Seiler im Interview mit „eventim“: „Ich merk ja, dass ich in der Melancholie und der Traurigkeit am besten funktioniere. Ich weiß nicht, warum, aber da läuft das Songwriting einfach am besten. Wir sind sehr nah am Wasser gebaut, obwohl wir nie weinen. Ich tu mich wesentlich leichter mit traurigen Liedern. Ich bin kein Party-Typ. Ich geh schon gern mal feiern, aber ich würde es nicht ehrlich meinen, wenn ich Feierlieder schreiben würde. Vielleicht sind wir ja alle schwerst depressiv und wissen’s gar nicht, keine Ahnung.“

Das Songschreiben ist für ihn quasi eine Art Therapie. Er sagte weiter: „Bei persönlichen Liedern ganz sicher, aber da bin ich ja nicht der Erste und Einzige, der das so sieht. Das ist ja ein großer Grund, warum viele überhaupt erst mit der Musik oder dem Texten anfangen.“

Ab Ende November sind „Seiler und Speer“ übrigens auf Deutschland-Tour.

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