Rapper „köpft“ britischen Premier Boris Johnson

Löwenburg Kassel LooMeeDer Brexit spaltet auch die britische Musikszene. Das wurde auch bei der renommierten Mercury-Prize-Verleihung am Donnerstagabend (19.09.) in London deutlich. Der Rapper „Slowthai“, selbst für den Award nominiert, sorgte mit einer bizarren Bühnenpräsentation für einen Eklat. Was er von Großbritannien und seinen derzeitigen politischen Führern hält, machte „Slowthai“ während seiner Performance überdeutlich. Er trug nicht nur ein T-Shirt, auf dem der aktuelle Premier Boris Johnson als Zeichenfigur zu sehen ist, die mit verschiedenen Körperhaltungen die Worte „F… Boris“ bildet.

Für die größte Empörung sorgte jedoch vermutlich, dass „Slowthai“ auch eine Nachbildung von Johnsons Kopf in seinen Händen hielt. Die Maske erweckte den Eindruck, als handele es sich um die Überreste des Premiers, nachdem er geköpft wurde.

In den sozialen Netzwerken dagegen erntete der Musiker harsche Kritik. Viele brandmarkten seine Show als „unnötig“ und „geschmacklos“.

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