Pharrell Williams ist „Blurred Lines“ heute peinlich

Pharrell Williams - 2016 Barclaycard British Summer Time Hyde Park „Blurred Lines“ zog damals bei seiner Veröffentlichung im Jahr 2013 einige Kontroversen auf sich. Chauvinistischer Text, nackte Models im Video, naja. Besonders die Textzeile „I know you want it“ sorgte für Aufregung. Der Vorwurf: die Verharmlosung von sexueller Gewalt und das Degradieren von Frauen zu Objekten.

Jetzt äußerte sich US-Sänger und Produzent Pharrell Williams zu dem Song, an dem er maßgeblich mitgewirkt hat. Heute ist der Song ihm peinlich. In einem Interview mit „GQ“ sagte Pharrell Williams, er sei jetzt einsichtiger als noch vor einigen Jahren: „Ich glaube, ‚Blurred Lines‘ hat mir die Augen geöffnet. Ich habe es zunächst gar nicht verstanden. Es gab einige ältere weiße Frauen, die sich sehr überraschend verhalten haben, als der Song gespielt wurde. Ich habe dann immer gedacht: ‚Wow!‘ Ich bin dann immer ganz rot geworden. Als der Song dann als problematisch diskutiert wurde, habe ich gedacht: ‚Wovon sprecht ihr denn? […] Was ist denn daran anstößig?‘ Aber dann verstand ich, dass es Männer gibt, die eine solche Sprache nutzen, wenn sie eine Frau missbrauchen.“

Der Track erreichte in mehreren Ländern, darunter auch in Deutschland und den USA, Platz eins der Charts und lief trotz Kritik im Radio rauf und runter.

Foto: (c) Landmark / PR Photos

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