Adel Tawil und sein Engament für ZNS: „Ich engagiere mich gerne, aber nicht nur fürs Foto“

Adel Tawil Pressefoto 1478854 bigAdel Tawil ist nicht nur Sänger, sondern auch Präsident der Hannelore Kohl Stiftung (ZNS), der Unfallopfern mit Schädelhirnverletzungen und deren Angehörigen hilft.

Im Interview mit der „Kreiszeitung“ verriet der 41-Jährige, wie es dazu kam. Er sagte: „Das hatte auch etwas mit meinem Unfall zu tun. Beim Sprung in einen Pool habe ich mir 2016 einen vierfachen Bruch des ersten Halswirbels zugezogen. Es ist ein Riesenglück, dass ich diesen Unfall überlebt habe. Viele Menschen haben dieses Glück nicht. Die Stiftung hatte mich angesprochen. Ich habe dann gesagt, dass ich mich gerne engagiere, aber nicht nur fürs Foto. Ich will auch richtig beteiligt sein. Nun habe ich Kuratoriumssitzungen, eine für mich ganz neue Welt… Die Arbeit für die Stiftung macht mir sehr viel Spaß, sie ist sehr motivierend. Und sie bewirkt etwas. Ich habe auch bei verschiedenen Aktionen mitgemacht, beim Kochen mit Patienten mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma zum Beispiel. Es beeindruckt mich, dass diese Menschen so viel Kraft haben und kämpfen. 2020 kommen neue Stiftungsprojekte, an denen ich mich auch wieder beteiligen werde.“

Seit Adel Tawil 2018 Vater geworden ist, hat sich sein Leben komplett verändert.

Foto: (c) Universal Music