Howard Carpendale: „Die letzte Entscheidung über das Leben sollte die eigene sein“

Howard Carpendale 30352644-1 bigHoward Carpendale ist 73 Jahre alt und hat erst kürzlich sein Album „Symphonie meines Lebens“ auf den Markt gebracht, das er selbst als sein Lebenswerk bezeichnet. Wie er über den Tod denkt, das verriet der Sänger im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Er sagte: „Ich nehme wahr, dass viele den Tod als Tabuthema betrachten. Das finde ich schade und falsch. Der Tod ist ein wichtiger Teil des Lebens.“ Dennoch ist er der Meinung, dass ein Mensch ab einem bestimmten Alter das Recht haben sollte, über den Zeitpunkt seines Todes zumindest mitreden zu können. Er meinte weiter: „Solange es mein geistiger Zustand zulässt, möchte ich höchstpersönlich die Kontrolle darüber haben, wann ich gehen will. Aktive Sterbehilfe, passive Sterbehilfe, es gibt die Palliativmedizin. Ich kann nicht sagen, was hier richtig und was falsch ist. Ich möchte nur zum Ausdruck bringen, was viele andere und auch ich im Alter fühlen. Die letzte Entscheidung über das Leben sollte die eigene sein.“

Howard Carpendale ist für seinen eineinhalbjährigen Enkel Mads übrigens sowas wie der „Fels in der Brandung“.

Foto via PGM

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.




Durch Abschicken des Formulares wird dein Name, E-Mail-Adresse und eingegebene Text in der Datenbank gespeichert. Für weitere Informationen wirf bitte einen Blick in die Datenschutzerklärung.