„Coldplay“: Chris Martin stellte früher seine Sexualität infrage

Chris Martin 30341913-1 bigChris Martin ist inzwischen glücklich mit seiner Freundin Dakota Johnson. Aber als Kind war der „Coldplay“-Frontmann unsicher, was seine Sexualität betraf. Im Interview mit dem „Rolling Stone“ sagte er über sein damaliges Gefühlschaos: „Als ich aufs Internat ging, lief ich ein bisschen komisch und ich hüpfte ein bisschen und ich war außerdem sehr homophob, weil ich mir einredete: ‚Wenn ich schwul bin, dann bin ich für den Rest meines Lebens am A***.‘ Und ich war ein Kind, das gerade seine Sexualität entdeckte.“

Weil er eben anders lief, fiel das seinen Mitschülern auf und er wurde gemobbt. Martin erzählte weiter: „Sie sagten in einer ziemlich aggressiven Art: ‚Du bist definitiv schwul.‘ Und das war sehr seltsam für mich. [Also dachte ich]: ‚Ich weiß es nicht und selbst wenn ich es bin, dann darf ich es nicht sein, weil es falsch ist‘ (…) Ich fing an, mir richtig Sorgen zu machen.“ Erst einige Jahre später wurde ihm plötzlich klar, dass nichts falsch daran wäre, schwul zu sein. Der Sänger sagte weiter: „Mit etwa 15 Jahren, ich weiß nicht was passierte, dachte ich auf einmal: ‚Ja, na und?‘ Und dann hat alles über Nacht aufgehört. Es war sehr interessant. Auf einmal dachte ich mir: ‚Ja, also was wäre, wenn ich schwul wäre.‘ (…) Viele meiner Idole sind schwul, also na und? Was auch immer sie sind, es ist nicht wichtig. Das hat einen großen Druck von mir genommen.“

Vor acht Jahren erzählte Chris Martin übrigens, dass er damals wegen der Boyband „Take That“ dachte, schwul zu sein.

Foto: (c) Warner Music / Thomas Rabsch

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