„Air“: „Unsere Hits klangen nicht wie Radiohits”

Herdringen Jagdschloss LooMeeNicolas Godin vom französischen Elektronik-/Synthie-Duo „Air“ meinte, er schaffe es nicht, absichtsvoll kommerzielle Songs zu schreiben. Das erklärte der Musiker im Interview mit „Zeit Online“. Auf den Einwand, dass er aber durchaus Hits wie „Sexy Boy“, „All I Need“ und „Cherry Blossom Girl“ hatte, sagte er:

„Ja, aber die klangen nicht wie Radiohits, dafür waren sie eigentlich zu langsam. Und die Drumsounds waren absichtlich nicht neu. Der Klang des Schlagzeugs ist total wichtig bei Popmusik, darauf muss man achten. Er ist so etwas wie der Kohlenstoff eines Hits. An seiner Beschaffenheit erkennt man zugleich meist exakt, aus welchem Jahr der Song stammt: Neue Drumsounds werden immer kopiert. Deshalb habe ich mir bei ‚Air‘ immer große Mühe gegeben, den Schlagzeugklang so zu wählen, dass er nichts über sein Entstehungsjahr verrät. Außer beim Soundtrack für den Film ‚The Virgin Suicides‘, der in den Siebzigerjahren spielt. Darum sollten die Drums auch danach klingen.“

Übrigens: Bei dem Album ‚Moon Safari‘ verspürte Nicolas Godin schon die Gefahr, dass „Air“ etwas aufnehmen könnten, das schlecht altert.

Foto: (c) LooMee TV

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