Daniel Wirtz: „Mit jedem Song gehen wir dahin, wo es weh tut“

Daniel Wirtz 30367811-1 bigMit seinen Texten bohrt Daniel Wirtz tief in der menschlichen Seele. Manchmal zieht er damit dem Zuhörer schon fast den Boden unter den Füßen weg. Eigentlich erstaunlich, denn Wirtz selbst gehört eher zu den optimistischen und lebensfrohen Menschen.

Im Interview mit dem „Pressure Magazine“ erklärte er das Phänomen und sagte: „Mein Credo lautet: Rausschreien, wo es geht. Wir als Künstler haben das Glück, dass wir so einen tollen Beruf wir haben, in dem wir Dinge, die uns Belasten oder Berühren in Musik umzuwandeln können und von uns weg schicken. Das kann man nur jedem wünschen, dass er in welcher Form auch immer, einen Kanal findet, den seelischen Ballast zu kompensieren.“ Weiter fügte der 44-Jährige hinzu: „Mit jedem Song gehen wir dorthin, wo es weh tut. Das ist oftmals kein Spaß, aber wenn das Werk vollbracht ist, kann man mit Fug und Recht behaupten, den inneren Schweinehund besieht zu haben oder mit sich selbst im reinen zu sein. deshalb bin ich auch ein relativ froher Mensch, da ich meine Ängste und Melancholie in der Musik auslassen kann.“

Ab Ende März geht Daniel Wirtz übrigens mit seinem neuen Album „WIRTZ – Unplugged II“ auf Tour.

Foto: (c) PGM / Ina Bohnsack

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