„Green Day“: „Waren die Außenseiter, die Freaks, die Verrückten“

Green Day - iHeartRadio Music Festival Las Vegas 2019 Der Song „I Was A Teenage Teenager“ von „Green Day“ klingt wie eine Hymne an die Teenagerzeit.

Im Interview mit „jetzt.de“ verriet Bassist Mike, ob sie glückliche Teenager waren: „Das würde ich nicht sagen. Mein grundsätzlicher Zustand zu Anfang der Pubertät war eher so eine Unzufriedenheit mit allem. Ich war schrecklich bockig. Und was die Mädchen anging, hey, ich habe das nicht gescheit hinbekommen. Die wollten sich einfach nicht mit mir treffen. Die Jugend war ein konstanter Kampf, ein ständiges Gefühl der Unzulänglichkeit. Ich hatte keine Talente und konnte meine Existenz in keiner vernünftigen Weise irgendwie erhellen oder glorreich gestalten.“ Schlagzeuger Tré Cool sagte über sich: „Ich war ein frustrierter, suchender, manchmal auch glücklicher Teenager. Wir alle drei waren die Außenseiter, die Freaks, ein bisschen die Verrückten. Und ganz gleich, wie alt du bist – dieses Teenagergehirn bildet sich nie ganz zurück. Pete Townshend ist Mitte 70 und schreibt bis heute Hymnen über den verlorenen jungen Mann, der er einst war. Und der immer noch in ihm steckt.“

Frontmann Billie Joe Armstrong fügte hinzu: „Ich wollte einen Song darüberschreiben, wie es ist, so als ganz gewöhnlicher Durchschnittstyp aufzuwachsen. Es gibt so viele Extrem-Jugendliche in der amerikanischen Kunst und Pop-Kultur, ob jetzt Werwölfe, Anarchisten oder Vampire. Dabei sind fast alle da draußen in Wirklichkeit stinknormale Jungs und Mädels, viele eher so ein bisschen auf der Loser-Seite.“

Foto: (c) PRN / PR Photos

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