Harrison Ford und sein ganz besonderes Erlebnis in der Natur

Harrison Ford - "Star Wars: The Force Awakens" Los Angeles Press ConferenceSein aktueller Film „Ruf der Wildnis“ spielt zu Wildwest-Zeiten des amerikanischen Goldrausches, in der Wildnis Alaskas. Auch privat liebt der 77-Jährige die Natur, wie er im Interview mit „express“ verriet. Und das, obwohl der Schauspieler in Chicago aufgewachsen ist. Wie das kommt, dazu sagte er: „Wir sind, als ich grade ein Teenie war, in einen Vorort von Chicago umgezogen. Und dort war ich der totale Außenseiter. Ich wurde von meinen neuen Mitschülern gemobbt, weil ich nicht sportlich, sondern eher der Strebertyp war. Ich hatte also viel Zeit für mich selbst und bin immer mit dem Fahrrad über die Feldwege und ein Waldstück gefahren, was nah an unserem Haus lag. Und dann hatte ich eines Tages ein ganz besonderes Erlebnis.“

Welches das war, dazu sagte er: „Da war so ein Bach. An dem saß ich, als plötzlich auf der anderen Seite ein Fuchs auftauchte. Er hat sich einfach hingesetzt und mich angestarrt. Und ich saß regungslos da und habe zurückgeschaut. Wir haben uns fast eine halbe Stunde lang in die Augen geblickt, ehe er dann wieder zurück in den Wald ist. Dieses Erlebnis hat sich in mir eingebrannt. Es hat mir gezeigt, dass die menschliche Gesellschaft nicht die einzige Verbindung ist, die ich habe.“

„Ruf der Wildnis“ läuft übrigens seit Donnerstag (20.02.) im Kino.

Foto: (c) Izumi Hasegawa / PR Photos