Sam Fender: „Ich schlief oft mit meiner Gitarre auf dem Bauch ein“

Sam Fender - BFI 63rd London Film FestivalSam Fender kommt Ende Februar mit seinem Album „Hypersonic Missiles“ nochmal für vier Konzerte in den deutschsprachigen Raum, und zwar nach Köln, Berlin, Zürich und Hamburg.

Im Interview mit „Scenario“ verriet der 26-Jährige, wann er mit der Musik angefangen hat. Er sagte: „Nach der Scheidung meiner Eltern bekam ich eine Gitarre. Ich war acht. Ich bin nach der Schule oft sofort in mein Zimmer gegangen, um zu üben. Oft schlief ich noch in Schuluniform und mit der Gitarre auf dem Bauch abends ein. Mit 13 schrieb ich erste Songs, mit 14 war ich in einer Band, wir spielten in Restaurants für 150 Pfund pro Abend, was nicht schlecht war. Mit 18 traf ich meinen späteren Manager, er landete zufällig in dem Pub in North Shields, in dem ich an der Bar arbeitete und sowieso immer abhing. Ich spielte ihm dort etwas vor, und er nahm mich kurz darauf unter Vertrag.“

Außerdem verriet der Musiker, dass er seit zehn Jahren mit seiner Mutter in einer kleinen Wohnung in North Shields lebt. Eine eigene Wohnung braucht er nicht: „Es gibt weder einen Grund noch die Notwendigkeit, auszuziehen. Ich komme sowieso nur sporadisch heim, und dann auch meist kurzfristig. Eine eigene Bude wäre nur lästig. Natürlich will ich nicht den Rest meines Lebens bei Mum hocken, aber sie ist ein wirklich witziger Mensch. Ein paar Gläser Wein, und wir haben Spaß. Mum ist mein bester Kumpel.“

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