„Tame Impala“ – Kevin Parker: „Musik hat was Therapeutisches“

LooMee MoritzburgNach zwei Jahren Wartezeit hat Kevin Parker letzte Woche (14.02.) mit „The Slow Rush“ ein neues Album seines Projekts „Tame Impala“ veröffentlicht.

Im Interview mit „Rolling Stone“ sagte der 34-jährige Australier: „Das ist Kunst, und in der Kunst muss man nicht immer alles erklären. Früher hatte ich das Gefühl, dass ich meine Musik erklären müsste. Aber bei dieser Platte dachte ich mir: Scheiß drauf“. Mit dieser Platte mutierte der Musiker vom schüchternen Australier zum selbstbewussten Popstar. Er sagte weiter: „Ich glaube, dass das die Platte ist, die ich am häufigsten hören kann. Wenn du sie jetzt anmachen willst, hätte ich nichts dagegen. Früher hätte ich total Angst davor gehabt, aber jetzt genieße ich diese Unbehaglichkeit. Es ist so unangenehm, dass es schon wieder Spaß macht. Das hat was Therapeutisches“.

Außerdem erklärte der Musiker, dass Musik stets sein Antrieb war. Er sagte: „Mit 15 war für mich der einzige Weg um Respekt zu kriegen, Erfolg zu haben, ein Rockstar zu werden. (…) Jetzt sehe ich, dass diese Haltung natürlich falsch war. Musik und Erfolg sind nicht der einzige Weg um respektiert zu werden. Es hat viel mehr damit zu tun, Vertrauen in sich selbst zu bekommen. Aber das ist, denke ich, einfach auch ein Teil des Älterwerdens.“

Foto: (c) LooMee TV

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