Bebe Rexha erklärt ihre Stimmungsschwankungen

Bebe Rexha - 2019 MTV Video Music Awards Wie äußern sich die extremen Stimmungsschwankungen, die Bebe Rexha mit ihrer bipolaren Störung regelmäßig durchlebt? Im Interview mit dem „Self Magazine“ erklärte sie beide Seiten. Über den euphorischen Zustand sagte sie: „Ich werde mega hyperaktiv, schreibe jedem eine SMS, werde schlampig. Ich kann dann meine Emotionen auch nicht kontrollieren, werde ängstlich und unruhig. Stillsitzen geht gar nicht.“ Außerdem werde die 30-Jährige verschwenderisch. Wenn dann die Depression einsetzt, sieht das direkt ganz anders aus. Rexha erklärte: „Ich habe dann komische Gefühle, Emotionen und Gedanken. Ich könnte beispielsweise auf einem Beifahrersitz hocken und einfach die Tür öffnen wollen, um herauszuspringen und mich zerquetschen zu lassen – echt schrecklich.“

Ob diese Stimmungsschwankungen einen Effekt auf ihre Karriere als Musiker hätten? Dazu sagte sie: „Es ist ein mentaler Krieg. Du überlegst die ganze Zeit: ‚Beeinflusst es meine Karriere? Verurteilen mich die Leute? Wollen sie unter diesen Umständen überhaupt mit mir arbeiten? (…) Ich habe lange keine Medikamente genommen, weil ich Angst davor hatte, dass es mich und meine Arbeit verändern könnte. Jetzt weiß ich: Ich bin im Studio trotzdem noch die gleiche Person.“ Trotzdem ist es schwer, Krankheit und Leben in der Öffentlichkeit unter einen Hut zu bekommen. Rexha ergänzte: „Der Stress dieser Industrie verstärkt alles, vor allem, wenn ich ausgehe. Es gibt viele Sachen, von denen ich mich fernhalten muss. Ich sollte wirklich immer sehr vorsichtig sein.“

Übrigens: Bebe Rexha arbeitet aktuell an neuer Musik.

Foto: (c) Michael Sherer / PR Photos

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