„Awolnation“ über „Angel Miners & The Lightning Riders“

LooMee Logo NewVor eineinhalb Jahren ist für „Awolnation“-Mastermind Aaron Bruno eine Welt zusammen gebrochen. Damals haben die kalifornischen Buschbrände das Studio des Musikers zerstört und somit seine wirtschaftliche Zukunft. Daraus ist das Album „Angel Miners & The Lightning Riders“ entstanden, mit ihm hat sich der Kalifornier wieder ins Leben zurückgekämpft.

Im Interview mit „Krone“ sagte er dazu: „Jeder fragt sich doch instinktiv, warum genau ihm so etwas passiert. Mir ging es nicht anders, also habe ich mich in eine Fantasiewelt geflüchtet. Das Album repräsentiert all das Böse, die Dunkelheit, die inneren Konflikte und wie ich mit dem Problem umging. Ich litt zeitweise sogar an einer Panikattacke, war aber dennoch froh, dass meinem Wohnhaus, meiner Frau und meinen beiden Hunden nichts passiert ist. Es ist dieser Zwiespalt zwischen Verzweiflung und Hoffnung, der in mir herrschte.“

Über seine Gedanken sagte er weiter: „Also dachte ich mir diese Geschichte aus Gut gegen Böse aus. Die ‚Lightning Riders‘ repräsentieren das Gute. Metaphorisch sind damit meine Fans und Hörer gemeint, die mir immer helfen. Die ‚Angel Miners‘ stehen sinnbildlich für die Brände und all die grausamen Dinge, die auf der Welt passieren. Überschwemmungen, Erdbeben, die Klimakrise.“