Brian May warnt vor zu frühen Konzerten nach Corona-Krise

Brian May - Queen in Concert at Barclaycard Arena in BirminghamWährend viele Menschen darauf hoffen, dass sie möglichst bald wieder auf Konzerte gehen können, ist Brian May da anderer Ansicht.

Im Interview mit „NME“ sprach sich der „Queen“-Gitarrist gegen ein sofortiges Hochfahren der Veranstaltungsbetriebe nach der Coronavirus-Krise aus. Wörtlich sagte er: „Wir konnten unsere Konzerte verschieben, aber ich frage mich, ob wir uns nicht vielleicht die Frage stellen sollten, ob es tatsächlich angemessen ist, einen großen Teil unserer Ressourcen in der Welt dafür zu verbrauchen, damit wir wieder herumstürmen können? Wird es sicher sein, Tausende von Fans an einem Ort zu versammeln und damit irgendein Risiko einzugehen, wenn wir nicht einmal die Möglichkeit besitzen, mit einem solchen Ausbruch umzugehen? Ich hoffe, dass sich die Dinge klären und wir ein Gegenmittel gegen diese schreckliche Krankheit finden und wir zu einer Art Normalität zurückkehren und wieder live spielen können.“ Weiter gibt der Musiker zu bedenken: „Ich denke definitiv, dass wir uns zuerst anschauen müssen, wie wir das Ganze angehen. Wir können nicht einfach davon ausgehen, dass das Coronavirus verschwunden ist und damit alles für immer in Ordnung ist. Das ist es höchstwahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich wird es da draußen noch mehr Herausforderungen geben.“

Brian May hat übrigens klare Vorstellungen davon, wer für die Coronavirus-Krise verantwortlich ist.

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