„Khost“: „Atmosphäre und Unwohlsein sind das wichtigste Gut“

Khost 30369359-1 big„Khost“ haben Mitte März ihr brandneues Album „Buried Steel“ rausgebracht. Die Reaktionen auf ihre Musik sind unterschiedlich. Manche tanzen, manche stehen nur da und starren auf die Bühne.

Über ihren Musikstil sagten die beiden Bandmitglieder Swan und Bennett im Interview mit „Krone“: „Wir klingen so, wie wenn du mitten in der Nacht blind und ohne GPS-Signal durch eine Landschaft fährst. Natürlich wäre es möglich, durchgehend hart zu klingen, aber das ist nicht unser Anspruch. Atmosphäre und Unwohlsein sind das wichtigste Gut.“ Inhaltlich liegt der Fokus bei „Khost“ auf ihnen wichtigen Themen versteift, die sich lose auch durch alle Alben ziehen: die Mächte der realen Welt, Paralleluniversen, Turbokapitalismus und die harsche Lebensrealität, die man in Birmingham erlebt. Bennett sagte: „Auf ,Buried Steel‘ haben wir mir denn je auch versucht, in eine Traumwelt vorzudringen und sie mit Klängen zu visualisieren. Wir denken viel über die Menschheit im Allgemeinen nach. Wie wir auf diesem Planeten leben, uns verhalten und uns behandeln. Dass ich davon ein bisschen besessen bin, hört man eigentlich allen Platten an.“

Weiter sagte er noch: „Es darf schon auch ein bisschen wild bei uns zugehen. Wie bei Bands wie „Converge“ oder „Deafheaven“. Eigentlich würde es mir gefallen, wenn die Leute bei Gigs heute wieder etwas selbstzerstörerischer sein würden. So wie früher, bei den Hardcore-Shows in den seligen 80er-Jahren.“

Foto: (c) Coldspring Records