Winnie von „Chaver“: „Am Ende steht immer der Tod“

LooMee TV WachauLetzte Woche (10.04.) hat die Hardcore-Band „Chaver“ ihr neues Album „A Cellar Door“ veröffentlicht. Die Thematik des Albums ist alles andere als gewöhnlich. Worum es geht, das verriet Gitarrist Winnie im Interview mit „awayfromlife.com“.

Er sagte: „‘A Cellar Door‘ basiert auf der Thanatologie (Sterbeforschung) der Psychiaterin Kübler-Ross. Sie hat Sterbende begleitet und verschiedene Trauerphasen reflektieren können. Diese Phasen sind durch Ablehnung, Wut, Verhandlung, Depression und letztendlich der Akzeptanz beschrieben. Vor dem Hintergrund haben wir diese Phasen des Ablebens auf jegliche menschliche Existenz umgesetzt. Die aktuellen Geschehnisse um uns herum auf politischer, wirtschaftlicher und letztendlich auf menschenrechtlicher Ebene sind bedrückend und lassen wenig Platz für Hoffnung, weshalb der gesamte Prozess des Lebens von uns als Trauerphase gespiegelt wird. Die rationalen Grundlagen haben wir wie folgt illustriert: Nichts ist vor dem Hintergrund allen Sterbens von Bedeutung, am Ende steht immer der Tod. Keine Götzen, keine Götter, kein System und keine Herkunft haben vor der Tatsache des Niedergangs bestand. In diesem Ableben sind wir alle gleich.“

„Chaver“ besteht übrigens aus drei jungen Herren aus Sachsen-Anhalt: Gitarrist Winnie, Sänger und Bassist Chris und Schlagzeuger Willi.

Foto: (c) LooMee TV

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