„365 Days“: Duffy kritisiert Verherrlichung von sexueller Gewalt

Duffy 30368122-1 bigDer Film „365 Days“ hat auf Netflix eingeschlagen wie eine Bombe. Duffy stößt dieser Streifen jedoch sehr übel auf. Die Sängerin wirft dem Streamingdienst vor, Kidnapping und Vergewaltigung dadurch zu glorifizieren.

In einem Brief an den CEO Reed Hastings schrieb die 36-Jährige laut „contactmusic.com“: „’365 Days‘ verherrlicht Sex Trafficking, Entführung und Vergewaltigung von Frauen. Das sollte nicht als Unterhaltungsprogramm dienen. (…) Es macht mich traurig, dass Netflix einem solchen Film, der Kidnapping erotisiert und sexuelle Gewalt verzerrt darstellt, eine Plattform bietet. (…) Als ich selbst entführt und vergewaltigt wurde, bin ich gerade nochmal davongekommen. Viele hatten dieses Glück nicht. Und nun muss ich diese Tragödie, meine Tragödie, erotisiert und verharmlost anschauen.“ Duffy wünscht sich, dass Netflix sein Geld lieber in Produktionen steckt, die über sexuelle Gewalt aufklären.

Duffy scheint dabei bei Netflix auf taube Ohren zu stoßen, denn „365 Days“-Star Michele Morrone hat übrigens erst vor kurzem verlauten lassen, dass es einen zweiten Teil des Films geben wird.

Foto: (c) Max Dosen / Universal Music