Mick Jagger, Elton John und Co: Brandbrief wegen Musik bei US-Wahlkampfveranstaltungen

Mick Jagger - "Shine a Light" London Premiere Vor allem US-Präsident Donald Trump greift ja gerne mal auf Musik für seine Wahlkampfveranstaltungen zurück, ohne das Einverständnis der Künstler. Mick Jagger, Elton John, Neil Young, die „Rolling Stones“ und Co. haben davon jetzt aber die Nase voll. Zusammen mit anderen betroffenen Künstlern haben sie sich zum Bündnis Artists Rights Alliance (ARA) zusammengeschlossen. In einem Brandbrief fordern die Künstler nun ihre Rechte ein.

Darin heißt es: „Wir haben erlebt, wie so viele Künstler gegen ihren Willen in die Politik gezerrt und zu aggressiven Maßnahmen gezwungen wurden, um die Verwendung ihrer Musik zu verbieten – in der Regel Lieder, die während politischer Kundgebungen ausgestrahlt oder in Wahlkampfwerbung verwendet werden.“ Ab sofort fordern sie das Einholen der Zustimmung der Künstler für die Songs, und zwar „bevor sie das Image und das Werk eines Künstlers oder Songschreibers ausnutzen.“

Zum Bündnis ARA gehören übrigens auch „R.E.M.“, Lionel Richie, Sia und „Blondie“.

Foto: (c) Solarpix / PR Photos

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