Frank Turner: „Als ich mit einem Mikrofonständer auf der Bühne stand, weinte ich fast“

Frank Turner 30342021-1 bigSeit Monaten sind keine Auftritte vor Publikum möglich. Für Künstler stellt die Corona-Pandemie eine harte Zeit dar. Auch Frank Turner musste im März seine Tour vorzeitig abbrechen. Der Musiker verfiel aber nicht in Frust, sondern unterhielt seine Fans wöchentlich mit Live-Performances an verschiedenen Orten.

Über seinen Auftritt kürzlich im Clapham Grand in London sagte er im Interview mit „Bang Showbiz“: „Ich ging in einen Raum, den ich als Ideal eines Auftrittsorts kannte. Es ging durch eine Küche in einen großen Raum, an einer Rampe an der Seite der Bühne hinauf, eine Treppe hoch zu einem Ankleidezimmer mit einem unterdimensionierten Mülleimer und einem schrecklichen Spiegel. Als ich mit einem Mikrofonständer auf der Bühne stand, weinte ich fast. Ich hatte vergessen, dass dies mein Zuhause ist.“

Das Auftreten vor Live-Publikum fehlt dem 38-Jährigen aber sehr. Er sagte weiter: „Das Zusammenkommen ist die Essenz einer Live-Show und du kannst es nicht sinnvoll umgehen. [Digitale Konzerte sind] nicht das gleiche. Der beste Teil einer Show – wenn sich die Show lohnt -, ist, wenn es eine Unterhaltung statt eines Monologs wird und wenn es eine Antwort hinsichtlich Energie und Lärm gibt.“

Foto: (c) James Medina / Universal Music