Vince Clarke von „Erasure“ über die Bedeutung von „The Neon“

Erasure 30374088-1 bigAm 21.08. haben „Erasure“ ihr Album „The Neon“ veröffentlicht, mitten in Zeiten der Corona-Pandemie.

Im Interview mit der „Berliner Zeitung“ verriet Vince Clarke, was es damit auf sich hat. Er sagte: „Oh, die Idee kam uns, als wir in Walthamstow in Nordost-London ein Fotoshooting in einer Galerie von jemandem hatten, der Neon-Schriftzüge und -schilder sammelt. Es war unglaublich inspirierend. All diese Schriften aus vergangenen Zeiten, den Fünfzigern oder den Achtzigern. Man kam sich ständig vor wie in einem alten Film. Und ‚The Neon‘ kann eben auch ein Wunsch-Ort sein, den sich jeder so ausmalen kann, wie er oder sie ihn möchte. Das gefiel uns als Zusammenfassung des Albums. Und es passte dann auch zur Corona-Zeit.“

Über sein Verhältnis zu Berlin sagte der 60-Jährige noch: „In Berlin kamen wir zunächst nicht besonders gut an. Wir waren wohl nicht cool genug! Das hat sich über die Jahre dann aber schon geändert. Ich erinnere mich, wie wir Anfang November 1989 auf Deutschland-Tournee waren. Am Tag des Mauerfalls waren wir in Hamburg und verfolgten im Fernsehen das Geschehen. Wir wussten: Morgen fahren wir nach Berlin und treten dort auf! Es war sehr aufregend. (…) Wir sind der Stadt durchaus verbunden.“

Foto: (c) erasureinfo.com