Disney-Film „Mulan“ sorgt für Empörung

LooMee Logo New Das neue Disney Liveaction-Remake von „Mulan“ kommt nicht bei allen Zuschauern gut an. Einige Aktivisten haben nun zum Boykott des Films aufgerufen. „Mulan“ spielt in der chinesischen Provinz Xinjiang. Dort wurden 2017 unzählige muslimische Figuren, eine turksprachige Ethnie, wegen ihrer Herkunft und ihres Glaubens in sogenannte Umerziehungslager gebracht.

Im Abspann des Films bedanken sich die Macher explizit bei den Behörden dieser Region und das kam gar nicht gut an. Ein User schrieb auf „Twitter“: „‚Mulan‘ dankt ausdrücklich der Werbeabteilung des autonomen Regionalkomitees des CPC Xinjiang Uyghur im Abspann. Sie wissen schon: Der Ort, an dem der kulturelle Völkermord stattfindet.“ Auch der bekannte Aktivist Joshua Wong meldete sich bereits zu Wort: Er verurteilte Disney und twitterte, dass sich der Konzern mit seinem Vorgehen an der Masseneinkerkerung muslimischer Uiguren beteilige.

Zurzeit wird der Film nicht im Kino gezeigt, sondern lediglich bei Disney +.