Monika Gruber und der böse „Herr Corona“

Monika Gruber 30376039-1 bigMonika Gruber hat auf ihr Bauchgefühlt gehört und 2020 eine Auszeit von der Bühne genommen. Das Jahr war aber anders geplant, wie sie im Interview mit „hallo-muenchen.de“ verriet.

Die 49-Jährige sagte: „Na, ja, um ehrlich zu sein, hat mir „der Scheiß-Corona“ – das sagt meine Mama, weil alles, womit man a Gschiss hat, ist ihrer Meinung nach männlich – einen schönen Strich durch die Rechnung gemacht: Ich würde jetzt in diesem Moment in meiner Sprachschule in Florenz hocken und Italienisch büffeln und dann auf der Piazza einen Teller Nudeln essen. Stattdessen überlege ich, welcher Bauhof noch geöffnet hat, damit ich die Ergebnisse meiner geballten Entrümpelungsaktion aus Keller und Garage ordnungsgemäß entsorgen kann. Das Depperte ist auch, in dem Jahr hätte ich Zeit für Familie und Freunde gehabt und der Herr Corona hat mich stattdessen dazu gezwungen, mich mit meinem äußerst undurchsichtigen Ablagesystem meines Büros auseinanderzusetzen und mich aller Fehlkäufe in meinen Kleiderschränken zu entledigen.“

Die Kabarettistin verriet auch, ob sie schon genug Material für ihr neues Programm „Wahnsinn reloaded“ gesammelt hat. Dazu sagte sie: „Da ich ja von meiner Grundkonstitution her eher eine „Transfleißige gefangen im Körper einer faulen Sau“ bin – Zitat meines österreichischen Kollegen, Klaus Eckel –, hab ich weniger mit dem völligen Abschalten sondern eher mit Disziplin ein Problem. Außerdem habe ich gerade zusammen mit einem Freund ein Buch mit dem klingenden Titel „Und erlöse uns von den Blöden“ geschrieben, und daher muss der „Wahnsinn reloaded“ noch warten.“

Foto: (c) Tibor Bozi