Paul McCartney: „Aus dem Spiel halte ich mich lieber raus“

Sir Paul McCartney - 23rd. Annual Simply ShakespearePaul McCartney ist zwar in den sozialen Medien präsent, aber so richtig interessieren tut ihn das nicht.

Der heute 78-Jährige sagte im Interview mit de „Focus“: „Ich weiß noch, wie ich mal mit Gwyneth Paltrow essen ging, und sie fragte, ob ich eine Facebook-Seite hätte. Ich sagte Ja, dass ich aber nicht häufig draufschauen würde. Sie war total schockiert und meinte: „Das kann aber echt gefährlich werden.“ Und ich antwortete: „Tja, schätze, da hast du wohl recht, aber ich hab für so was einfach keine Zeit.“ Ich schaue mir diese ganzen Sachen oberflächlich an, aber eigentlich üben sie keinerlei Anziehungskraft auf mich aus. Ich verzieh mich lieber in eine Ecke und versuche, einen Song zu schreiben.“ Weiter sagte der Ex-„Beatle“: „Heutzutage ist Berühmtsein nicht mehr dasselbe wie früher. Es ist ein Spiel, bei dem völlig neue Aspekte zum Tragen kommen, und ich würde nicht versuchen wollen, mehr Klicks als Beyoncé oder Rihanna zu bekommen. Nein, aus dem Spiel halte ich mich lieber von vornherein raus.“

Weiter sagte er noch: „Viele Leute in meiner Familie nutzen Instagram, und ich sage immer: ‚Ich kann nicht glauben, dass du dir das antust. Du musst dir doch jedes Mal, wenn du ein Bild postest, einen cleveren Spruch dazu einfallen lassen.‘ Das ist der schlimmste Druck auf Erden! Da macht man einfach nur ein Foto von seinem Frühstück, und dann muss man irgend so etwas dazu sagen wie: ‚Brötchen zum Frühstück – gibt’s bei uns nicht nur sonntags.‘ Mir macht so was einfach keinen Spaß.“

Foto: (c) David Gabber / PR Photos