Stevie Nicks: „Ohne Abtreibung hätte es ‚Fleetwood Mac‘ nicht mehr gegeben“

Stevie Nicks - 2017 Los Angeles Film Festival - Opening Night 1979 hat „Fleetwwod Mac”-Frontfrau Stevie Nicks seine Abtreibung vornehmen lassen. Das beschäftigt die Sängerin heute noch.

Im Interview mit „The Guardian“ sagte die heute 72-Jährige: „Wenn ich diese Abtreibung nicht gehabt hätte, bin ich mir ziemlich sicher, dass es kein Fleetwood Mac mehr gegeben hätte. Es wäre einfach unmöglich gewesen, damals ein Kind zu bekommen, da wir so hart gearbeitet haben, wie wir ständig arbeiteten. Und es gab eine Menge Drogen, ich nahm eine Menge Drogen… ich hätte die Band verlassen müssen.“ Sie erklärte auch, dass die Abtreibung sie damals darin bestärkt habe, ihrer persönlichen Mission nachzugehen. Sie sagte weiter: „Ich wusste, dass die Musik, die wir in die Welt bringen würden, die Herzen so vieler Menschen heilen und die Menschen so glücklich machen würde. Und ich dachte: Weißt du was? Das ist wirklich wichtig. Es gibt keine andere Band auf der Welt, die zwei Leadsängerinnen und zwei Leadautorinnen hat. Das war die Mission meiner Welt.“

Was das Thema Abtreibung angeht, da verfolgt die Sängerin auch politische Entwicklung in den USA mit Sorge. Bei Trumps Wahlkandidatin für den Posten der Supreme-Court-Richterin, Amy Coney Barrett, handelt es sich nämlich um die rechtskonservative Bundesrichterin Amy Coney Barrett. Hinsichtlich dieser Wahl fürchtet Nicks nun um das Recht, sich als Frau für eine Abtreibung entscheiden zu können. Sie sagte dazu im Interview: „Abtreibungsrechte, das war wirklich der Kampf meiner Generation. Wenn Präsident Trump diese Wahl gewinnt und die von ihm gewünschte Richterin einsetzt, wird sie das absolut ächten und die Frauen wieder zu illegalen Abtreibungen drängen.“

Foto: (c) Guillermo Proano / PR Photos