Chris Connelly über „Graveyard Sex“

Prag LooMeeHeute kommt das neue Album „Graveyard Sex“ von Chris Connelly raus. Der Künstler behandelt darin sowohl das Leben, als auch die Sterblichkeit. Was es mit dem Albumtitel auf sich hat, das verriet der Musiker im Interview mit „RTL“.

Er sagte: „Der Titel kommt von einem Witz, den ich in meinem Kopf mit Bill (Anm. d. Red.: Bill Rieflin) teilte. Ich denke oft an ihn, wenn ich schreibe und frage mich zum Beispiel, ob er das so oder so machen würde. ‚Graveyard Sex‘ ist der am meisten ‚Goth‘-Titel. Ich musste erst sehr lachen, aber dann entstand ein Sinn darin. Die Verbindung von Tod und Leben, von Friedhof und Sex. All das kommt auf dem Album vor. Es geht darum, dem Tod mit dem Leben zu begegnen. Den Tod in dein Leben zu lassen und zu versuchen, ihn zu integrieren.“

Zur Geschichte hinter dem Album sagte der 56-Jährige: „Ich habe im Herbst 2019 angefangen an dem zu schreiben, woraus dann ‚Graveyard Sex‘ wurde. Ich habe mit Bill Rieflin gesprochen, der sehr krank war und kurz zuvor seine Frau verloren hatte. Wir haben uns unterhalten wie immer, bis er auf die Idee kam, dass ich nach Seattle kommen könnte, um gemeinsam an neuer Musik zu arbeiten.“ Daraus wurde dann aber nichts, weil es Bill immer schlechter ging und er im März dieses Jahres verstorben ist.

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