„Jane’s Addiction“: Perry Farrell knapp dem Tod entronnen

Perry Farrell - Teton Gravity Research's "Andy Iron's Kissed by God" World PremierePerry Farrell hatte Glück im Unglück. Der Sänger der Alternative-Rock-Bands „Jane’s Addiction“ hat erst kürzlich eine riskante Wirbelsäulen-Operation überstanden.

Im Interview mit dem „Classic Rock Magazine“ sagte der 61-Jährige: „Es war eine beängstigende Situation.“ Er erzählte auch, wie es dazu gekommen ist. Er sagte: „Ich habe zerquetschte Bandscheiben im Nacken, hauptsächlich vom Feiern und vom Zurücklehnen des Kopfes, aber auch vom Surfen und Herumtanzen… Es ist eine lange Liste.“ Für die Operation musste dem Musiker auch der Kehlkopf entnommen werden, das war kein schöner Anblick. Farrell sagte weiter: „Sie mussten meinen Kehlkopf entfernen und ihn auf einen Tisch legen. Das war echt entmutigend!“ Über die Prozedur sagte er noch: „Sie legten buchstäblich mein Skelett frei, nahmen die Bandscheiben heraus und legten künstliche Bandscheiben ein.“ Das Ergebnis hat jetzt aber viele Vorteile. Der Musiker sagte scherzend: „Jetzt bin ich also einen Viertelzoll grösser und für meine Frau doppelt so attraktiv.“

Der Sänger hat generell eine positive Einstellung zum Leben und ist schön häufiger dem Tod knapp entronnen. Er sagte abschließend: „Ich habe mehrmals eine Überdosis genommen, bin auf See verloren gegangen. Sie schicken mich einfach immer wieder zurück. Und ich stelle es nicht in Frage.“

Foto: (c) Guillermo Proano / PR Photos