Woodkid stellt sich seinen inneren Monstern

Woodkid 30371574-1 bigMitte Oktober hat Woodkid sein neues Album „S16“ veröffentlicht. Darauf stellt sich der französische Musiker nach eigenen Angaben seinen eigenen Dämonen, sprich seinen inneren Monstern.

Im Interview mit „musikexpress“ sagte er: „Es ist definitiv ein starkes visuelles Motiv in meiner Arbeit. Seien es tatsächliche Monster, innere Dämonen oder auch monströse Maschinen – ich arbeite oft mit visuellen, aber auch akustischen Codes, die deutlich machen, dass die Themen, die ich verhandele, manchmal zu groß sind, um sie allein zu bewältigen oder in Worte zu fassen. Ich finde, diese Metapher passt besser denn je in unsere Zeit, weil wir als Individuen machtlos monströs erscheinenden Problemen gegenüberzustehen scheinen – sei es die allgegenwärtige politische Spaltung, die wachsende Ungleichheit oder der Klimawandel.“

„S16“ ist das zweite Album des französischen Regisseurs, Designers und Künstlers, der mit bürgerlichem Namen Yoann Lemoine heißt. Sein erstes Album liegt sieben Jahre zurück.

Foto: (c) Mathieu Cesar / Universal Music