Johannes Strate fürchtet Insolvenzwelle bei Konzertveranstalter

Revolverheld 459683-54013I46730 big2020 ist für die Veranstaltungsbranche ein Jahr zum Vergessen. Die Hoffnungen liegen auf 2021. Sind diese aber überhaupt berechtigt? „Revolverheld“-Frontmann Johannes Strate fürchtet eine Insolvenzwelle bei Konzertveranstaltern und Clubbesitzern.

Im Interview mit dem „Stern“ sagte er: „Einige kleine Veranstalter werden Anfang des nächsten Jahres insolvent gehen, weil sie es schon längst sind, es aber noch nicht angeben müssen. Wenn der nächste Festivalsommer nicht stattfindet, dann werden auch einige große Veranstalter insolvent gehen.“ Und dann gäbe es auch für 2022 richtig massive Probleme. Der 40-Jährige ergänzte: „Das Problem ist: Wenn es 2022 wieder richtig losgeht, wird ein Teil der Branche nicht mehr da sein. Dann wollen wir alle feiern, dass wir Corona besiegt haben, aber dann gibt es fast keinen mehr, der die Feier ausrichten kann.“

Übrigens: Der Lieblingsbackliner des Sängers nimmt gerade im Baumarkt Reklamationen an.

Foto: (c) Benedikt Schnermann / Sony Music