Sean „Diddy“ Combs bezahlte teuer für Auto-Tune

P. Diddy - Sean Combs Hosts 2015 Memorial Day Festivities at Foxtail Pool in Las Vegas on May 24, 2015Rapper T-Pain gilt für viele als der Pionier des Auto-Tunes schlechthin. P. Diddy verehrt T-Pain sogar so sehr, dass er ihn um Erlaubnis gebeten hat, Autotune auf seinem 2010er Album „Last Train To Paris“ verwenden zu dürfen. Diddy beteiligte T-Pain an den Einnahmen des Albums und trug ihn als einen der Schöpfer des Werkes ein.

Diddys Audio-Engineer Matt Testa erinnerte sich in einem Interview mit „Revolt“: „In dieser Zeit war T-Pain mit seinem Auto-Tune ganz oben in den Charts. Für Puff wirkte das zunächst wie ein Scherz, doch er meinte es absolut ernst, als er zu T-Pain sagte: ‚Ich möchte deine Erlaubnis, um Auto-Tune zu benutzen.‘ T-Pain sagte darauf: ‚Von mir aus. Es gehört mir ja nicht, du kannst es benutzen.‘ Es endete damit, dass Diddy T-Pain Lizenzen für sein Album gab und die Vereinbarung auf einer Serviette festhielt.“

Das versprochene Geld habe T-Pain letztendlich sogar erhalten, obwohl er an der eigentlichen Produktion von Diddys Album gar nicht beteiligt war.

Foto: (c) Santiago Interiano / PR Photos