Guido Maria Kretschmer präsentiert „Showtime of my Life – Stars gegen Krebs“

Showtime of my Life _ Stars gegen Krebs„‚Showtime of my Life – Stars gegen Krebs‘ ist die logische Konsequenz aus vielen Erfahrungen, die ich in meinem Leben gemacht habe. Als meine Mutter an Brustkrebs erkrankte, bekam mein Vater zur gleichen Zeit die Diagnose Leukämie. Vor drei Jahren ist meine allerliebste Freundin an Krebs gestorben. Das habe ich von Anfang bis Ende begleitet und das hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen“, mit diesen sehr persönlichen Worten leitet Gastgeber Guido Maria Kretschmer das neue VOX-Showhighlight ein.

Auf die Vorsorge von Brust-, Prostata- und Hodenkrebs aufmerksam machen und so Leben retten – das ist das Ziel von „Showtime of my Life – Stars gegen Krebs“. Dafür gehen 16 Promis, die in der Vergangenheit selbst oder im engsten Freundes- und Familienkreis mit einer Krebsdiagnose konfrontiert wurden, bis zum Äußersten und lassen die Hüllen fallen. Ihre Botschaft: Wenn wir uns vor einem Millionenpublikum ausziehen, könnt ihr das vor eurem Arzt erst recht! Gecoacht werden die Damen von Motsi Mabuse, die Herren von Joachim Llambi. VOX begleitet diese emotionale Reise vom ersten Kennenlernen der Promis über ihre berührenden Geschichten bis hin zur großen Show-Performance vor Familie und Freunden*.

In „Showtime of my Life – Stars gegen Krebs“ wird am 1. und 2. Februar 2021, kurz vor dem Weltkrebstag am 4. Februar, um 20:15 Uhr bei VOX gelacht, geweint und getanzt – mehr Emotion geht nicht!

Bei der Ladies Night (1.2.) sind dabei: Nicole Staudinger, Stefanie Hertel, Ulla Kock Am Brink, Mirja Du Mont, Mimi Fiedler, Elena Carrière, Lili Paul-Roncalli und Nadine Angerer
Bei der Men’s Night (2.2.) sind dabei: Bastian Bielendorfer, Faisal Kawusi, Jimi Blue Ochsenknecht, Jochen Schropp, Marco Russ, Philipp Boy, Thorsten Nindel und Uli Roth

Im Interview erzählt Guido Maria Kretschmer, warum die Show für ihn so emotional ist, wie er mit der Krebsdiagnose seiner Eltern umgegangen ist und was Vergänglichkeit für ihn bedeutet. Außerdem spricht er über Krebsvorsorge und darüber, ob er sich selbst auch entblättert hätte.

Was macht „Showtime of my Life – Stars gegen Krebs“ so besonders?
„Showtime of my Life – Stars gegen Krebs“ ist eine wichtige Sendung, die Leben retten kann. So etwas hat es in der Form noch nie im deutschen Fernsehen gegeben und war meiner Meinung nach längst überfällig. Zum einen zeigt man sich solidarisch mit den Menschen, die erkrankt sind und zum anderen macht die Sendung auf Krebsvorsorge aufmerksam. Es ist ein riesen Geschenk, dass ich die Show moderieren darf.

Wie hat „Showtime of my Life – Stars gegen Krebs“ Sie persönlich berührt?
Die Show hat mich sehr berührt. Ich würde sagen, es ist eine der intimsten Sendungen, die ich jemals gemacht habe. „Showtime of my Life – Stars gegen Krebs“ ist ohne Netz und doppelten Boden. Wir alle – der Sender, die Produktionsfirma und ich – wussten vorher nicht, wie es wird. Am Anfang dachten wir sogar, wir bekommen nicht mal Promis, die mitmachen. Und dann haben wir während des Drehs Dinge erlebt, die wir vorher nie gedacht hätten und es ist eine große Intimität entstanden. (…)

Ihre Eltern waren beide an Krebs erkrankt – wie sind sie als Familie damit umgegangen und was macht so eine Diagnose mit einem selbst?
Diese Diagnosen kamen fast zeitgleich und haben bei uns natürlich ziemlich eingeschlagen. Und wie bei jeder anderen Familie auch, haben wir erstmal blankes Entsetzen und Angst gespürt. Es war einfach fürchterlich. Man denkt: „Jetzt stoppt die ganze Welt und alles bleibt stehen.“ Aber ich finde, meine Eltern haben das zusammen extrem gut hinbekommen, weil sie eine große Liebe verbindet. Ich habe aus dieser Zeit gelernt, dass man so eine Situation besser durchstehen kann, wenn man eine sehr enge Beziehung zueinander hat. Das haben meine Eltern auf jeden Fall gezeigt und wir hatten auch noch das große Glück, dass es bei beiden gut ausgegangen ist. Das hat mich auch gelehrt, dass es immer Hoffnung gibt.

Wenn man schon oft in seinem Leben mit dieser tückischen Krankheit konfrontiert wurde, denkt man dann anders oder öfter über das Leben bzw. den Tod nach?
Auf jeden Fall! Je älter man wird, desto mehr klopft die Vergänglichkeit an die eigene Haustür. Das Leben hält eben immer den Konjunktiv bereit: Alles könnte passieren. Wenn man einen Menschen verliert, ist man dem Leben immer böse, dass so etwas passieren konnte und man ist nicht mehr der Mensch, der man vorher war. Ich bin zum Beispiel nicht mehr der Guido, der ich vor dem Verlust meiner besten Freundin war. Das hat mein Leben verändert. Und deswegen bin ich auch bei „Showtime of my Life – Stars gegen Krebs“ dabei. Ich möchte nicht, dass andere so etwas erleben müssen und Menschen verlieren, die so gesehen noch nicht dran waren.

Foto: (c) TVNOW