Kranium: Neue Videosingle „Won’t Judge“ zum Thema Seitensprung

Kranium (3) by Atlantic RecordsDer in Jamaika geborene und in New York aufgewachsene Dancehall-Star Kranium gilt als einer der Vorreiter des Genres. Pünktlich zum Valentinstag am Sonntag veröffentlicht er seine „Toxic“-EP, die nicht nur den letztjährigen Szene-Favoriten „Gal Policy“ enthält, sondern mit der brandneuen Videosingle „Won´t Judge“ auch das umstrittene Thema Seitensprung aufgreift.

Passend zum titelgebenden Komplex von toxischen Beziehungen präsentiert sich „Won´t Judge“ als ein verspielter Techtelmechtel-Track über eine Affäre mit einer vergebenen Frau. Mit entsprechendem Seitensprung-Script im dazugehörigen Clip, schmeichelt Kranium hier seiner fiktiven Partnerin im typisch-melodischen Singsang, über ihr Verlangen und ihre Untreue keine Urteile zu fällen. Immer dem Herz folgen!

Das Thema dieses R&B-Reggae-Hybrids habe Kranium aus gutem Grund schon häufig aufgegriffen, wie er kürzlich in einem Interview sagte. Menschen wären eben untreu und „werden das immer tun, bis die Welt untergeht“. Nicht umsonst sei „It Wasn´t Me“ von Shaggy, mit dem Kranium wegen seines Genre-übergeifenden Allround-Talents auch schon verglichen wurde, einer der größten Dancehall- und Pop-Hits der Musikgeschichte.

Kraniums „Toxic“-EP ist neben diesem heißblütigen, auditiven Blick durch den Türspion, aber vor allem ein kaleidoskopisches Potpourri aus Bashement-Chunes, R&B-Slow-Jams und Afrobeat-Hymnen. Eine Vielseitigkeit, die eh seinen eigenen, bunt durchmischten Hörgewohnheiten entspricht. Mit exzellentem Melodiegespür, cleveren Wortspielen und intimem Storytelling hat der 27-Jährige die „Toxic“-EP zu einem leichtfüßigen Feel-Good-Pleaser geschnürt. Ein bisschen schlüpfrig, ein bisschen charmant und sehr karibisch.

Foto: (c) Atlantic Records