LaBrassBanda: Album “Yoga Sinfonie Nr.1” ab 30.04.

LaBrassBanda Yoga Symphony No1Jawoll, LaBrassBanda sind ja immer für eine Überraschung gut und werden schon nächste Woche ihre “Yoga Sinfonie Nr.1” veröffentlichen. Das Album gibt es physisch als Box über die Webseite der Band zu bestellen und digital über die gängigen Onlineportale.

Bislang konnten es vor allem Kühe bezeugen: LaBrassBanda können auch langsam. Für ihr legendäres, in einem Stall aufgenommenen Album „Kiah Royal“ von 2014, lieferte ein besonders kontemplatives und gelegentlich wiederkäuendes Publikum die nötige Entspannung. Die nahe liegende Konsequenz der Band: Ein Album für Yogis. Ab dem 30.04. steht „Yoga Symphony No. 1“ auf allen gängigen Streamingportalen bereit. Zudem gibt es eine limitierte Box, die exklusiv auf www.labrassbanda.com bestellt werden kann.

„Unser Sound kommt direkt aus dem Körper raus“, erklärt Blechbläser und Sänger Stefan Dettl. Die aus dem Atem entwickelte (Lebens-)Kraft schwinge besonders intensiv und ermögliche, sich mit anderen zu verbinden: Die eigentliche Bedeutung von Yoga.

Musik ist für LaBrassBanda eine hauptsächlich physische Erfahrung, ebenso für ihre Fans, die auf den legendären Live-Events regelmäßig abgehen – und von der Band mit kurzen Yoga-Einheiten immer wieder geerdet werden. Ein Highlight des veranstaltungsarmen Jahres 2020 war das Event „LaBrassBanda meets Yoga“ im ausverkauften Festspielhaus Füssen. „Normalerweise beflügelt uns die Energie, jetzt waren es die Emotionen“, erinnert sich Dettl. „Die Leute haben gelacht, geweint und alle Gefühle rausgelassen – was will man als Musiker mehr?“ Kurz darauf begannen die Aufnahmen zur „Yoga Symphony No. 1“: Keine „spirituelle“ Musik im esoterischen Sinn, sondern ein Experiment, mit dem eigenen Klang „etwas zu finden, was es so noch nicht gibt.“

In diesem Sinne bietet „Yoga Symphony No. 1“ keinen fest gelegten Übungsablauf, sondern die Gelegenheit, sich eine Stunde Zeit für sich zu nehmen und sich – still oder in Bewegung – mit dem Atem zu verbinden. Sich einfühlen, genießen, tanzen, aufsteigen und Weitsicht gewinnen, sich miteinander an der Natur freuen und den Tag mit einer entspannten Feier abschließen: Solche Bilder eines runden Tagesablaufs, komprimiert in einer einzigen Stunde, lassen die gleichnamigen Tracks des Albums entstehen. Dem Yoga entsprechend sind sie völlig dem Innenleben der Hörenden überlassen – einer Filmmusik gleich, die viele Assoziationen weckt.

Auch die Tierwelt spielt wieder eine Rolle für Stefan Dettl & Co. Die Titel „Natur“ und „Entspannung“ kommen auf den Füßen einer Elefantenkolonne daher, in die sich eine Kuh eingeschlichen hat, sich fast unmerklich an einen Elefantenschwanz hängt und gemütlich mitwackelt. Repräsentiert wird sie durch die Tuba, die sich nahtlos in den Beat einfügt – da wäre es wieder, LaBrassBandas bevorzugtes Testpublikum.

Und so weite Kreise LaBrassBanda mit ihrer „Yoga Symphony No. 1“ auch ziehen mögen – für viele Fans werden sie sich auch wieder schließen. „Die Menschen, die unsere Musik mögen, müssen ganz schön viel mit uns mitmachen“, gibt Dettl zu. „Gleichzeitig genießen sie es, dass wir immer neue Abenteuer suchen.“

Denn wie war das doch gleich in der Yogaphilosophie? Alles ist Veränderung, alles fließt… besonders die Energie. Und für die ist LaBrassBanda ja bekannt.

Foto: (c) Sonja Herpich