„maischberger. die woche“ am Mittwoch, 14. April 2021

maischberger.die wocheDie Kanzlerkandidaten-Frage der Union ist weiter offen: Neben dem CDU-Vorsitzenden Armin Laschet erklärt auch CSU-Chef Markus Söder seine Bereitschaft, bei der Bundestagswahl als Kandidat für die Union ins Rennen zu gehen. Während Laschet auf die Rückendeckung der CDU-Führungsgremien bauen kann, hat Söder Umfragen zufolge bessere Chancen auf das Kanzleramt. Warum er sich für den geeigneten Kandidaten hält, erklärt der bayerische Ministerpräsident Markus Söder im Gespräch mit Sandra Maischberger.

Wegen steigender Corona-Zahlen plant die Bundesregierung bundeseinheitliche Maßnahmen zur Eindämmung der dritten Infektionswelle und will die „Notbremse“ gesetzlich verankern. Unter anderem sollen ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 nächtliche Ausgangssperren und strikte Kontaktbeschränkungen gelten. Die geplanten Regeln stoßen in Bundesländern und der Opposition auf Kritik. Sind die Maßnahmen verhältnismäßig? Gibt es Alternativen zum Lockdown? Darüber diskutieren der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach und die Initiatorin des Tübinger Corona-Modellprojekts, Lisa Federle.

Am Wochenende verabschiedete die AfD auf ihrem Bundesparteitag das Programm zur Bundestagswahl. Darin wird der EU-Austritt Deutschlands gefordert sowie eine scharfe Begrenzung der Einwanderung und ein sofortiges Ende der Lockdown-Maßnahmen. Was bedeutet der Erfolg der radikalen Kräfte beim Parteitag für die AfD und ihre Chancen bei der Wahl?
Es diskutieren, kommentieren und erklären die ARD-Börsenexpertin Anja Kohl und die Hauptstadtkorrespondentin der „Süddeutschen Zeitung“, Cerstin Gammelin.

Gäste:
Markus Söder (CSU, Ministerpräsident von Bayern)
Prof. Dr. Karl Lauterbach (SPD, Gesundheitspolitiker)
Dr. Lisa Federle (Ärztin)
Anja Kohl (ARD-Börsenexpertin)
Cerstin Gammelin (stv. Leiterin „SZ“-Hauptstadtbüro)

Das Erste / „maischberger. die woche“ am Mittwoch, 14. April 2021, um 22:50 Uhr

Foto: (c) obs / ARD Das Erste