Chris Rock: Das musste er erst einmal verarbeiten!

Chris Rock - "Grown Ups 2" New York City PremiereChris Rock (56) hat während des Lockdowns eine Menge zu verarbeiten gehabt. Der Komiker geht sieben Stunden in der Woche zu einem Therapeuten, nachdem bei ihm eine nonverbale Lernstörung diagnostiziert wurde und gab zu, dass er eine Menge „Traumata“ aus seiner Kindheit zu verarbeiten hat.

Auf die Frage, ob seine Erfahrungen mit Rassismus in der Kindheit immer noch einen Einfluss haben, sagte er dem ‚Telegraph‘-Magazin: „Ja, es ist seltsam. Ich habe eine Therapie gemacht. Das habe ich auch während Covid gemacht: viel Therapie. Erfolg löscht das Trauma nicht aus. Das tut es einfach nicht. Also musste ich definitiv eine Therapie machen und wirklich meine Kindheit durchgehen…“

Er hat jedem, der in der Vergangenheit etwas falsch gemacht hat, „verziehen“ und sieht keinen Nutzen darin, Leute jetzt für Dinge zu beschimpfen, die sie vor Jahrzehnten getan haben. Er erzählte darüber: „Das Wichtigste ist, dass ich jedem vergebe, der daran beteiligt war. Ich will nicht die Kultur von was auch immer kritisieren, aber was mir passiert ist, ist vor 30 Jahren passiert. Ich könnte jeden outen, der mich einen n***** genannt hat und jeden, der mich geschlagen hat, und ihre Gesichter auf Instagram stellen und ihre Namen und all das Zeug sagen, richtig? Und sie würden nie wieder arbeiten. Ihr Leben wäre absolut zerstört. Also werde ich beten, dass sie ihre Lektion gelernt haben… Ich habe Kinder, die aufs College gehen – wäre das nicht scheiße, wenn ein Kind nicht aufs College gehen könnte, weil sein Vater mich 1979 einen n***** genannt hat? Also werde ich das nicht tun. Ich werde den richtigen Weg einschlagen.“

Foto: (c) Marco Sagliocco / PR Photos