Stefanie Heinzmann: „Labyrinth“ erscheint heute

Stefanie Heinzmann bild2 bigStefanie Heinzmann veröffentlicht am heutigen Freitag ihr neues Album „Labyrinth“!

Was folgt auf die Liebe? Wenn wir uns darauf eingelassen haben, ganz frei, leicht und tief zu empfinden? Auf ihrem gefeierten Popalbum „All We Need Is Love‟ (2019) hat Stefanie Heinzmann uns mitgenommen auf den herausfordernden wie beglückenden Weg, andere und vor allem sich selbst zu lieben. Mehr als 50 Millionen Streams, ein starkes Radio-Airplay und der Swiss Music Award haben gezeigt, wie sehr ihre Botschaft die Menschen berührt. Diesem optimistischen Gefühl verleiht die Schweizer Popsängerin auf ihrer sechsten Platte „Labyrinth‟ nun noch einmal einen extra Schub. In ihren zehn neuen Songs wird die Liebe zur ultimativen Aufforderung, beherzt aktiv zu werden, loszugehen und Eigenverantwortung zu übernehmen. Eine Energie, die sich zwischen flirrendem 80er-Jahre-Pop und eingängigem Electro entlädt.

Was brauchen wir wirklich zum Leben? In „Would You Still Love Me‟ lässt sich Stefanie Heinzmann auf ein Gedankenexperiment ein: Wenn all der Erfolg und das Materielle wegbrechen, wenn wir Status und Social-Media-Dasein abstreifen, sind wir dann noch liebenswert? Diese kritischen Fragen werden begleitet von einem zuversichtlichen Sound, der Disco-Vibes mit einem äußerst zeitgemäßen Clubsound verquickt. Immer wieder führt uns die Sängerin auf „Labyrinth‟ zurück zum Wesentlichen: „Ich atme, ich laufe, ich esse, ich habe mein Herz und meine Sprache.‟ Also: weniger Drama, mehr Drive. Nicht warten, bis die Taille dünner und das Konto dicker wird („Best Life‟). Einfach mal die Haare raspelkurz schneiden. Die inneren Mauern einreißen („Knocking Down The Wall‟). Keine Facette verstecken und die eigene Vielfalt feiern („Colors‟). „Ich wünsche allen ein Leben, in dem sie sich nicht ständig erklären müssen aufgrund ihrer Sexualität, ihrer Hautfarbe, ihres Alters oder Gewichts‟, sagt Stefanie Heinzmann. Überdeutlich ist auf „Labyrinth‟ die spannende Entwicklung zu erleben, die sie bis hierhin durchlaufen hat. Als Künstlerin und Mensch.

„So vertrackt unser Leben mitunter auch erscheinen mag, wir müssen nun einmal selbst hindurchgehen. Wir müssen uns ausprobieren, abbiegen, Kurven nehmen. Mitunter drehen wir uns auch im Kreis oder landen in einer Sackgasse‟, sagt Stefanie Heinzmann zu dem Albumtitel „Labyrinth‟. Die Einstellung zu diesem Irrgarten allerdings macht den Unterschied. Ob wir im Festgefahrenen verharren oder weiterlaufen in dem Vertrauen, dass ein Ausweg existiert. „Das Tolle ist doch: Aus einem Labyrinth finden wir in der Regel wieder hinaus. Letztlich ist es ein Spiel.‟ Diese Leichtigkeit und Abenteuerlust prägen das gesamte Album. Obwohl und gerade weil es unter den besonderen Bedingungen des Jahres 2020 entstanden ist.

Vor fünf Jahren hatte Stefanie Heinzmann sich noch selbst eine Auszeit genommen. Alles musste damals sacken. Der Karriereblitzstart bei Stefan Raabs Castingshow. Vier erfolgreiche Alben. TV-Auftritte. Auszeichnungen. Immer im Takt der Termine. „Durch Corona habe ich nun ungeplant einen großen Freiraum erhalten‟, erzählt die Sängerin. „Vielleicht springt ja eine Single dabei heraus.‟ Mit diesem Gedanken reiste sie vom Wallis nach Hamburg, um mit Produzent Steffen Graef zu arbeiten. „Jeden Morgen bin ich ins Studio gegangen und habe geschaut, auf welche Stile und Themen ich Lust habe‟, sagt sie und strahlt in Erinnerung an diese künstlerische Freiheit. Was sie allerdings vermisst ist ihr Team, ihre Band, das Live-Gefühl. Mehr als 500 Shows hat sie bisher gespielt. „Ich habe gemerkt, dass ich ohne Festivals und Leute um mich herum erst recht einen Sound brauche, der nach vorne geht, der aufbauend ist und zu dem ich tanzen kann.‟ Der lässige Stilmix, der so entstand, wird verstärkt durch Lyrics voller Empathie und Empowerment. Und durch Stefanies Stimme, die unsere Seele sanft auffängt und kraftvoll leuchten lässt.

Mit Anfang 30 sucht Stefanie Heinzmann sich umso entschiedener positive Kontexte, in die sie sich mit ihrer charismatischen Persönlichkeit einbringen kann – etwa bei ihrem Engagement für UNICEF Schweiz und die Deutsche KinderhospizSTIFTUNG. Sie liebt es, sich über Musik mit anderen zu verbinden. Das zeigen zahlreiche Kooperationen, etwa mit Joss Stone, Lionel Ritchie, Udo Lindenberg, Tower of Power, dem DJ Alle Farben und Tonbandgerät. Mit ihrer unverstellten Art ist sie gerne gesehen als Coach und Jurorin in TV-Shows wie „The Voice Of Switzerland“, „Popstars“, „KIKA – Dein Song“, „The Masked Singer‟, dem „Free Eurovision Song Contest‟ und bald auch bei „Stadt Land Talent‟ im SRF TV. 2021 wird sie zudem neben Stars wie Johannes Oerding und Nura bei der achten Staffel von „Sing meinen Song – das Tauschkonzert‟ ihr popkulturelles Gespür und ihre Qualitäten als Performerin präsentieren. „Ich freue mich riesig darauf, aufzutreten. Und wenn ich dann wieder live vor Publikum singen kann, werde ich explodieren vor Glück.‟

Foto: (c) Maximilian König