„Großstadtrevier“: Häusliche Gewalt, Rassismus bei der Polizei und Wolfram Grandezka als Sonderermittler

GrossstadtrevierDass im „Großstadtrevier“ immer wieder brisante Themen zum Tragen kommen, beweist die Serie seit fast 35 Jahren. So auch mit der Folge „Endlose Liebe“, mit der am 8. November die 34. Staffel in den zweiten Ausstrahlungsblock startet.

Mit einem Gastauftritt von Tessa Mittelstaedt und ihrem Lebenspartner Matthias Komm als Ehepaar Stöver geht es in „Endlose Liebe“ um häusliche Gewalt: Egon Stöver misshandelt seine wehrlose Frau Vivian physisch wie psychisch. Nicht nur für die Polizeibeamten Lukas Petersen (Patrick Abozen) und Daniel Schirmer (Sven Fricke) ist die eigene Machtlosigkeit schwer zu ertragen, auch Vivians Schwester möchte dem Leid ein Ende setzen – und greift dafür zu drastischen Mitteln.

Drastische Mittel wenden auch zwei Kollegen einer anderen Wache bei Lukas Petersen an, als sie ihn in zivil nachts auf der Straße aufgreifen. Ihre Handlungen sind eindeutig rassistisch motiviert, was Lukas nicht nur extrem verstört, sondern auch in einen Konflikt bringt: Soll er die Polizisten anzeigen, damit aber gleichzeitig seine anstehende Beförderung riskieren?

Die Folge „Königs Tochter“ wird die erste von vorerst fünf sein, in denen Wolfram Grandezka als verdeckter Ermittler Robert Sehlmann aus Berlin ins PK 14 einzieht – ausgerechnet in das frühere Büro von Dirk Matthies. Nicht nur das schmeckt Harry Möller (Maria Ketikidou) überhaupt nicht: Sie traut dem Kollegen nicht über den Weg. Sehlmann steckt tief in der Drogenszene – für einen Ermittler womöglich zu tief.

„Großstadtrevier“ wird produziert von der Letterbox Filmproduktion (Produzentin: Kerstin Ramcke, ausführende Produzentin: Dr. Claudia Thieme) im Auftrag der ARD-Werbung und der ARD für Das Erste. Die Redaktion haben Franziska Dillberger und Jacqueline Tillmann (beide NDR); Executive Producerin ist Diana Schulte-Kellinghaus (NDR).

Foto: (c) ARD / Thorsten Jander