Joshua Bassett – „Crisis“, „Secret“ und „Set Me Free“

Joshua Bassett Foto1Hinter Joshua Bassett liegt ein turbulentes Jahr – so turbulent, dass ein Song nicht reichte, um es in Worte zu fassen: „Crisis/Secret/Set Me Free“ lauten die Titel dreier neuer Songs, in denen der Kalifornier seine Erfahrungen in rauen, ungefilterten Emotionen verarbeitet. Begleitet werden sie jeweils von einem Musikvideo. Der Sänger, Songwriter und „High School Musical: The Musical: The Series“-Darsteller schrieb die Songs, um sich selbst zu helfen, ebenso jedoch hofft er, anderen zu helfen, indem er darüber spricht, wie er aus den dem tiefen Tal von Trauer und emotionalem Trauma zurück in Richtung Genesung fand.

„Wie ich es in ‚Set Me Free‘ schon sage: ‚It’s been a fucking year‘“, gibt der 20-Jährige ein schonungslos ehrliches Statement zu seinen neuen Songs ab. „Es war eine der herausforderndsten Phasen überhaupt in meinem Leben. Doch letztlich hat es mich extrem wachsen lassen“. Das spiegelt sich auch in seiner neuen Musik wider. „Ich war oben, unten und überall dazwischen“, fährt er fort. „Jeder dieser Songs hält einen anderen Moment in meinem Verarbeitungsprozess fest.“

„If you get to tell your truth then so do I”, singt Bassett über akustische Gitarrenklänge in „Crisis”, und spricht dann Klartext: „Half the shit you’re saying is only half true, messing with my life as a career move.” Er hofft, dass seine Geschichte auch anderen dabei helfen kann, über ihre absoluten Tiefpunkte hinwegzukommen – und das nicht nur im symbolischen Sinne, sondern indem er ganz konkrete Hilfestellung leistet: „100% der Einnahmen meiner neuen Single ‚Crisis‘ werden an Organisationen für psychische Gesundheit gespendet“, bestätigt Bassett. Zu Ehren des Giving Tuesday spendete er in den vergangenen Tagen zudem für jeden neuen Pre-Save/Pre-Add des Songs einen weiteren $1 an Bring Change to Mind, Jack.org, Beyond Blue und Mind UK.

Die anderen beiden Tracks machen da weiter, wo „Crisis“ aufgehört hat – mit purer Verletzlichkeit. In „Secret“ bereut der aufstrebende Hitmaker seine Entscheidungen. „My friends all warned me I should run for the hills, but I defended you still“, hadert er über eine lebhafte Retro-Pop-Produktion. Den Abschluss der Single-Trilogie bildet das kraftvolle „Set Me Free“, eine wunderschöne Ballade, in der Joshua das Geschehene hinter sich gelassen hat. „Die Songs zeigen mich in einer äußerst verletzlichen Phase meines Lebens. Sie nun mit der Öffentlichkeit zu teilen, ist zu gleichen Teilen beängstigend und unglaublich befreiend“, sagt Bassett.

Er wählt diesen Weg auch deshalb, weil es ihm letztlich darum geht, andere zu inspirieren. „Meine Hoffnung ist, dass alle, die ähnliches durchmachen, sich gehört und gesehen fühlen – und damit der Heilung einen Schritt näherkommen. Und so wichtig es mir ist, meine Wahrheiten in der Kunst auszudrücken: Ich wünsche niemandem etwas Böses und bin auch kein Freund davon, mit Kunst negative Gefühle zu verstärken“, betont der in Oceanside, Kalifornien geborene Künstler. „Ich kann für mich sagen, dass ich in diesem herausfordernden Jahr meinen Frieden gefunden habe und meine Hoffnung ist, dass dies auch andere dazu ermutigen kann, nicht aufzugeben und zu wissen, dass Licht am Ende des Tunnels ist.“ Mit „Crisis/Secret/Set Me Free“ spricht Bassett nicht nur seine Wahrheiten aus, sondern zeigt auch seine Entwicklung als Sänger, Songwriter und Musiker.

Alle drei Songs werden von One-Take-Musikvideos begleitet, die der emotionalen Tiefe der Stücke gerecht werden und eine zusammenhängende Handlung bilden. Im eindringlichen Video zu „Crisis“ streicht Bassett seine Gitarre bei einem Fotoshooting im Sonnenuntergang, bevor er aufsteht und seinen Text direkt in die Kamera singt. Anschließend wird er durch eine Traumsequenz katapultiert und macht in „Secret“ eine bestürzende Entdeckung, bevor er in „Set Me Free“ seine Gelassenheit wiederfindet und an einem unberührten Strand Klavier spielt. HIER gibt es die Videos zu sehen.

„Crisis/Secret/Set Me Free“ ist die erste neue Musik von Bassett seit seiner im Mai veröffentlichten Single „Feel Something“, die ihren Teil dazu beitrug, dass seine weltweiten Streamingzahlen inzwischen bei über 170 Millionen stehen. Mit besagtem Track machte das junge Multitalent auch öffentlich, dass er ein Mitglied der LGBTQ+-Community ist, worüber er in der Folge u.a. mit dem Attitude Magazine und der GQ offen sprach. Im März hatte Bassett seine hochgelobte, selbstbetitelte Debüt-EP veröffentlicht, im Oktober wurde er in die begehrte „21 Under 21“ von Billboard aufgenommen.

Foto: (c) Luke Rogers