“Schlag den Star”: Fabian Hambüchen gewinnt gegen Julius Brink

Fabian Hambüchen Schlag den StarOlympiasieger schlägt Olympiasieger: Turn-Ikone Fabian Hambüchen und Beachvolleyball-Star Julius Brink kämpfen am Samstagabend live auf ProSieben ab Spiel 1 bis zur völligen Erschöpfung. Fabian Hambüchen gewinnt das Duell der Olympiasieger nach 13 Spielen mit 62:29 Punkten.

Fabian Hambüchen strahlt: “Es war ein verrückter Abend. Das waren Spiele, da kommt kein Schwein drauf. Und es war schwer einzuschätzen, wo Julius’ Stärken liegen. Sportlich wusste ich: Er ist – ähnlich wie ich – ein Allrounder und kann sich in alles reinfuchsen. Aber bei den anderen Sachen hätte ich nicht gedacht, dass er sich schwertut. Da habe ich gemerkt: Das ist meine Chance. Es war der Wahnsinn. Ich bin sehr, sehr glücklich!”

Der zweitplatzierte Olympiasieger Julius Brink zollt seinem Gegner Respekt: “Fabi war nicht nur körperlich extrem stark, sondern auch in den anderen Dingen. Er hat verdient gewonnen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Es ist ein Privileg hier mitmachen zu können. Solche Spiele baut man sich ja nicht im Garten auf. Das macht schon extrem viel Bock und das kitzelt das Kind und den ehemaligen Sportler aus einem heraus. Am Ende ist es so, wie es früher war bei Sport: Du gibst alles. Und wenn du alles gegeben hast, dann kannst du auch irgendwie damit leben, dass du verlierst. So ist es ab und zu im Leben, man ist dann zweiter Sieger.”

Fabian Hambüchen gegen Julius Brink – das Spiele-Protokoll

Spiel 1 – Boxen

90 Sekunden lang sollen die Kandidaten auf eine spezielle Wand einboxen. Wer in dieser Zeit mehr Schläge schafft, gewinnt das erste Spiel. Beide Kandidaten kämpfen wild entschlossen, am Ende liegt Fabian vorn. 1:0 für Hambüchen.

Spiel 2 – Tierumisse

Elton zeigt Fabian und Julius Umrisse eines Tieres. Der Umriss baut sich nach und nach auf. Wer erkennt das Tier schneller? Im Stechen kann Hambüchen das Spiel für sich entscheiden. 3:0 für den Turn-Olympiasieger.

Spiel 3 – Surfen

Im Studio stehen zwei Aufbauten, die an elektrisches Bullenreiten erinnern. Statt eines Bullen ist in die Mitte jedoch ein Surfbrett montiert. Beide Gegner balancieren auf dem beweglichen Simulator um die Wette. Gewonnen hat, wer sich länger auf dem Surfbrett hält. Julius Brink beweist das bessere Brettgefühl. Er gleicht aus auf 3:3.

Spiel 4 – Zahlenwörter

Wer knackt Enigma? Julius und Fabian wird eine Zahlenfolge gezeigt. Dabei steht jede Zahl für einen Buchstaben im Alphabet. A=1; B=2, … bis Z=26. Wer entziffert das chiffrierte Wort schneller? Fabian legt einen rasanten Durchmarsch hin und entscheidet Spiel 4 souverän für sich. 7:3 für den Turner.

Spiel 5 – Schatzsuche

“Eins der härtesten Spiele, die wir jemals gesehen haben”, kommentiert Ron. Vor den Gegnern befinden sich je drei Sandkästen. In jedem Kasten ist ein “Schatz”, eine Kassette, in der sich eine Glocke befindet, versteckt. Ziel des Spiels ist es, als erster alle drei Schätze zu finden und die drei Glocken zu läuten. Was nach einem Kinderspiel klingt, erweist sich als langwierige und kraftraubende Herausforderung für beide Spitzensportler. Julius findet seine Schätze schneller. Er geht mit 8:7 in Führung.

Spiel 6 – Zorbing-Karambolage

In einem Zorbing-Ball, einer aufblasbaren mannsgroßen Kugel, sollen Fabian und Julius in einem Feld eine Runde laufen. Der andere Spieler steckt derweil selbst in einem Zorbing-Ball und hindert den Läufer bei seinem Run. Wer trotz Hinderung die schnellere Runde läuft, gewinnt. Es kommt erneut zu einem Führungswechsel. Fabian Hambüchen gewinnt das Spiel und führt mit 13:8.

Spiel 7 – Töne merken

Hirnsport. Fabian und Julius spielen an einem Pult mit vier farbigen Feldern. Jedes Feld gibt einen anderen Ton von sich. In jedem Durchgang wird eine Tonfolge durch die Felder vorgegeben, die die Spieler nachtippen müssen. Und mit jedem Durchgang wird die Tonfolge länger. Fabian kann sich Töne besser merken und baut seine Führung weiter aus. Es steht 20:8 für Hambüchen.

Spiel 8 – Kugeln fangen

Die Gegner spielen an einem vertikalen Brett, das im Rautenmuster von Pins durchzogen ist. Einer der Spieler lässt eine Kugel von oben herunterrollen – der Gegner versucht diese unten aufzufangen. Der Clou? Durch die Pins lässt sich nicht vorhersehen, wo die Kugel herauskommen wird. Wer beweist das schnellere und geschicktere Händchen? In einem Kugel-an-Kugel-Duell liegt Hambüchen am Ende vorn. Er baut seinen Vorsprung auf 28:8 aus.

Spiel 9 – Holzhacken

Mit einer “Ritterrüstung” an den Füßen und mit Hilfe einer Axt sollen die beiden Spieler einen Holzstamm, auf dem sie stehen, in zwei spalten. Das Spiel gewinnt, wer als Erster sein Holzstück komplett zerteilt. Julius Brink zeigt sich als talentierterer Holzhacker. Er verkürzt auf 28:17 für Fabian Hambüchen.

Spiel 10 – Blamieren oder kassieren

Das Spiel, auf das die Gegner und Zuschauer:innen den ganzen Abend warten. Elton schlüpft in sein rotes Jackett und spielt mit Fabian und Julius den Klassiker aller “Schlag den Star”-Spiele. Fabian Hambüchen entscheidet das Pultspielt für sich. Es steht 38:17 für ihn.

Spiel 11 – Tischtennis-Maschine

Eine Tischtennismaschine schießt Bälle in Richtung der Spieler. Diese Bälle sollen so zurückgeschlagen werden, dass sie Plastikbecher am anderen Ende der Tischtennisplatte abwerfen. Das Spiel gewinnt derjenige, der in 60 Sekunden mehr Becher umschmeißt. Fabian Hambüchen holt sich das zweite Spiel in Folge und baut seinen Vorsprung aus auf 49:17.

Spiel 12 – Cornhole

Matchball für Fabian: Aus einer festgesetzten Entfernung werfen die Gegner gefüllte Säckchen auf ein Podest mit einer Öffnung. Wer mehr Säckchen in die Öffnung oder auf das Podest befördert, hat bei diesem Spiel die Nase vorn. Julius wehrt den Matchball ab. Es steht 49:29 für Hambüchen.

Spiel 13 – Wo liegt was?

Die Gegner sollen auf einer Karte einen gesuchten Ort markieren. Der Clou: Die Karte hat keine Ländergrenzen. Und um auf den gesuchten Ort zu kommen, muss zunächst eine Frage beantwortet werden. Fabian Hambüchen zeigt sich tippsicherer: Er gewinnt das Spiel und damit “Schlag den Star” mit 62:29.

Foto: (c) ProSieben / Willi Weber